Big Apple immer sicherer: Noch nie gab es so wenige Morde in New York


New York
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Mal eine gute Nachricht zum Jahresende: Mit bisher 285 Opfern von Gewaltverbrechen in 2017 liegt die Mordrate in der Weltmetropole New York am tiefsten Stand seit dem Beginn verlässlicher Aufzeichnungen.

Insgesamt fielen Verbrechen auch in allen weiteren Kategorien (Totschlag, Vergewaltigung, Gewalttätigkeit und Raubüberfälle): 94.806 Straftaten wurden bisher registriert, 2016 waren es 101.716.

27 Jahre lang Rückgang bei Mordraten

Der Rückgang der Verbrechensraten in dem einst als brandgefährlich berüchtigten Big Apple ist beachtlich: 1990, im mörderischsten Jahr der Stadtgeschichte, wurden 2.245 Menschen ermordet.

Beachtlich auch: New York wurde auch 2017 sicherer, obwohl die Polizei auf aggressive Taktiken wie zufällige Durchsuchungen verzichtete.

Einziger Wermutstropfen des Reports: Gegen Ende des Jahres wurde eine leichte Zunahme bei Vergewaltigungen gemeldet. Doch Experten vermuten, dass durch die #MeToo-Bewegung mehr dieser Straftaten gemeldet sein könnten.

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