Börsen-Beben: „Dow Jones“ rasselt fast 700 Punkte nach unten


Wall Street
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Drama an der Wall Street: Der “Dow Jones”-Index krachte zum Handelsbeginn am Freitag um 350 Punkte nach unten.

Doch das war nur der Anfang: Nach 15 Uhr lag der Verlust bei mehr als 600 Punkten.

Begonnen hatte der turbulente Handelstag an sich mit einem soliden US-Jobs-Report: Das Plus von 200.000 Arbeitsplätzen und ein Anstieg der Gehälter lagen über den Erwartungen der Analysten.

Börsenprofis aber fürchten, dass die Notenbank (“Fed”) wegen des boomenden Arbeitsmarktes die Zinsen in diesem Jahr gleich viermal anheben könnte.

Aufgeblasener Aktienmarkt

Steigende Zinssätze sind generell Gift für Aktienmärkte – und ganz besonders für den durch die Trump-Wirtschaftsoffensive so aufgeblasenen Finanzplatz USA.

Am Anleihenmarkt regierte sofort auf den starken Jobs-Report: Der Zinssatz für “Treasuries” mit einer Laufzeit von zehn Jahren stieg auf 2,85 Prozent, so CNBC.

Im Laufe des Tages kamen weitere Sorgen hinzu, so der „Business Insider“ – der Abverkauf beschleunigte sich:

  • Gewarnt wurde vor einer Inflationsgefahr.
  • Und auch die Quartalsbilanzen der Tech-Riesen gaben Anlass zur Sorge: Nur Amazon beeindruckte,  bei Apple, Facebook und Microsoft gab es Alarmsignale in den vorgelegten Bilanzzahlen.

Photo by Dave Center

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