Warum Dems sich Hoffnungen auf Erdrutsch-Siege machen zum Start des Midterm-Wahlkampfes


Midterm
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Diese Woche beginnen die ersten Primaries für die Kongress-Midterm-Wahlen im November: Und für die oppositionellen Demokraten gibt es ermutigende Signale – ausgerechnet in der traditionellen Republikaner-Hochburg Texas.

Im “Cowboy-Staat” werden Dienstag die ersten Vorwahlen des wichtigen Wahljahres 2018 abgehalten. Daten vom “Early Voting”, bei dem Wähler vor dem Wahltag ihre Stimmen abgeben können, deuten auf einen historischen Enthusiasmus bei den “Dems” hin.

Bei der Wahlbeteiligung in Zentral-Texas haben die Demokraten erstmals die GOP überholt: In acht Tagen des Early Voting gaben bereits 254.764 Demokraten ihre Stimme ab, hingegen nur 238.681 Republikaner. Es ist ein Plus bei der Oppositionspartei von 105 Prozent.

Eine derart hohe Demokraten-Wahlbeteiligung hat es bisher noch nie gegeben in diesem konservativen Texas-Bezirken.

Zeichen für eine Wellen-Wahl?

Es sind ermutigende Signale für die Oppositionspartei, die bisher am Kapitol US-Präsidenten Donald Trump kaum Paroli bieten konnte: Da die Wahlbeteiligung in den USA stets entscheidend ist, wird die Wählermobilisierung bei den Dems – vor allem auch wegen der wachsenden Wut auf Trump – als Zeichen einer möglichen “Wellen-Wahl” gesehen.

Die könnte die Macht der Republikaner im Kongress beenden.

Texas gilt jetzt bei den ersten Vorwahlen als “Ground Zero” des möglichen Wähleraufstandes gegen Trump & Co.. Beobachtet wurde auch, dass Frauen in Rekordzahlen für Polit-Positionen kandidieren: Die weibliche Protestwelle, befeuert auch durch die #MeToo-Bewegung, könnte am Ende den der Sexübergriffe bezichtigten Trump stürzen.

Photo by eschipul

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