Pulverfass Sacramento: Polizisten jagten Afroamerikaner Clark sechs Kugeln in den Rücken 


Clark
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Seit Tagen kommt die Kalifornien-Hauptstadt wegen heftiger Proteste nach dem Tod des jungen Afroamerikaners Stephon Clark (22), der von zwei Polizisten erschossen worden war, nicht zur Ruhe.

Jetzt könnte ein neuer Funke das Pulverfass endgültig zur Explosion bringen: Die Gerichtsmedizin veröffentlichte den Autopsie-Report.

Laut dem schockierenden Bericht wurde der Vater zweier Kinder von insgesamt acht Kugeln getroffen, sechs Einschusslöcher waren im Rücken, sagte Dr. Bennet Omalu, der die drei Stunden lange Autopsie durchführte.

Handy für Waffe gehalten?

Der Tod wer nach drei bis zehn Minuten eingetreten, sagte der Arzt: “Es war kein augenblicklicher Tod”. Die zwei Polizisten sollen nach den Schüssen keine erste Hilfe geleistet haben, hieß es.

Die Cops hatten Clark nach einer Verfolgungsjagd im Garten seiner Großmutter gestellt. Sie wollen laut eigenen Angaben sein Handy für eine Waffe gehalten haben – und gaben 20 Schlüsse ab.

Clark brach tödlich getroffen zusammen. Er war unbewaffnet.

Der junge Mann war am Donnerstag beerdigt worden. Es werden neue Proteste erwartet.

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