Showdown an der Mexiko-Grenze? Trump will Truppen schicken wegen Immigranten-Treck


Immigranten
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Der koordinierte Marsch von mehr als 2000 Immigranten, die meisten aus Honduras, sorgt vor allem nach einem Bericht auf „Fox News“ bereits für wütende Reaktionen von Donald Trump auf Twitter.

der US-Präsident verlangte, Mexiko müsse den Marsch sofort stoppen und drohte sogar mit einer Aufkündigung des Nafta-Vertrages.

Die gut 2000 Wirtschaftsflüchtlinge haben sich einer, von der Hilfsorganisation Pueblo Sin Fronteras (Stadt ohne Grenzen) organisierten Karawane unter dem Schlagwort #viacrucismigrante2018 angeschlossen.

Die Gruppe machte Pause im Ort Matias Romero in Mexiko, 640 Kilometer von der Guatemala-Grenze entfernt.

Offiziell handelt es sich um einen Protestmarsch, der sich gegen die Korruption in Zentralamerika, Mexiko und den USA richtet und der Forderung nach freien Korridoren für Migranten Nachdruck verleihen soll.

Viele aus der Gruppe jedoch dürften versuchen, illegal in die USA zu gelangen.

Die Menschenkarawane, die sich als „Kämpfende Migranten“ sehen, dokumentieren die Reise auf Facebook: Sie bedanken sich dabei vor allem für die Unterstützung durch die Lokalbevölkerung.

Update: Trump hat unterdessen angekündigt, dass er Truppen zum Schutz der Grenze entsenden könnte.

Update: Mexiko gab bekannt, dass es den Menschentreck auflösen werde nach Drohungen von Trump, die USA könnten den Nafta-Handelsvertrag aufkündigen. Trump erklärte sich zum Sieger.

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