Hat Trump von FBI-Sonderermittler Bob Mueller jetzt gar nichts mehr zu befürchten?


Trump
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Ist Donald Trump bei den Kremlgate-Untersuchungen von FBI-Sonderermittler Bob Mueller aus dem Schneider?

Hatte er eben erst noch wild mit dem Rauswurf Muellers gedroht, zeigt sich der Republikaner plötzlich konziliant: Er habe keine Ansicht, den FBI-Veteranen oder Vizejustizminister zu feuern, säuselt er plötzlich. “Ich will, dass das zu Ende geführt wird”, sagte Trump am Mittwoch.

Ein Grund für die sanfteren Töne könnte sein: Rosenstein soll Trump mitgeteilt haben, beruft sich Bloomberg News auf Insider, dass der Präsident nicht direkt im Visier der strafrechtlichen Ermittlungen von Mueller stehe.

Herber Rückschlag?

Es wäre ein herber Rückschlag für Trump-Gegner, die auf einen Sturz des Präsidenten durch Muellers Kremlgate-Ermittlungen hoffen. Das erscheint nun als unwahrscheinlich.

Mehr zu befürchten dürfte Trump durch die zuletzt dramatischen Entwicklungen in New York haben – vor allem nach den FBI-Razzias der Büros seines Privatanwaltes Michael Cohen. Jay Goldberg, einer von Trumps Rechtsberatern, warnte, dass Cohen unter dem Druck zusammenbrechen und zum Kronzeugen der “Feds” werden könnte.

Kurz: Er könnte seinen Boss verraten, um einer potenziellen lebenslangen Haftstrafe zu entgehen.

Photo by Gage Skidmore

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