Wieder alles anders: Trumps Verwirrspiel bei Stormy-Gate geht weiter


Trump
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Also was jetzt?

Mit den immer verwirrenderen Wortmeldungen in Sachen “Stormy-Gate” befällt die Nation zusehends Schwindelgefühle.

Donald Trump und sein Chef-Verteidiger Rudy Giuliani verkünden neue Versionen des Dramas um die 130.000 Dollar Schweigegeld an Trumps ehemalige, mutmaßliche Sexpartnerin Stormy Daniels praktisch im Stundentakt:

  • Freitagmorgen begann das Finale der Chaos-Woche mit den Verbreiterungen von Giuliani, wonach Trump erst vor zwei Wochen erfahren hätte, wofür die monatlichen Zahlungen an seinen Privatanwalt Michael Cohen – der dem Pornosstar das Geld 2016 überwiesen hatte – in der  Höhe von 35.000 Dollar wirklich waren. “Ah, für das ist das also”, hätte sich Trump dumm gestellt, als Giuliani den Präsidenten auf die Monatsraten ansprach. 
  • Stunden später war Trump am Wort: Er plärrte in den Lärm der Hubschrauberrotoren vor dem Anflug zur NRA-Rede in Dallas, dass Giuliani “danebenhaute” mit seiner Version. Giuliani werde bald „die Fakten auf die Reihe kriegen“, rief Trump. Der Präsident schien die ursprüngliche Version aufzutischen, als er behauptete, er hätte von nichts gewusst. Dabei hatte er auf seinem Twitter-Feed Giulianis Enthüllung, wonach er die Stormy-Gelder Cohen zurückgezahlt hätte, zuerst bestätigt.

Die Verwirrung ist komplett. Aber wahrscheinlich ist genau das die Taktik.         

Photo by Gage Skidmore

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