Je schärfer die Kritik an Trump, desto mehr graben sich seine Anhänger ein


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Nach normalen Polit-Maßstäben müsste Donald Trump in den Umfragen eigentlich bei neuen Tiefstwerten herumdümpeln:

  • Besonders der Skandal um die Trennung von Migrantenkindern von ihren Eltern löste einen Sturm der Entrüstung aus.
  • Davor wurde das Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un von Experten als Show-Gipfel mit wenig Substanz abgekanzelt.
  • Auch sprengt Trump das transatlantische Bündnis in die Luft und zettelt Handelskriege mit der halben Welt an.
  • Dazu provoziert der Krawall-Präsident mit neuen Aufregern fast im Stundentakt.

Seine Umfragewerte aber: Beinahe die höchsten seiner Amtszeit.

Im Schnitt stimmen 43,7 Prozent der US-Wähler seiner Amtsführung zu.

Der Grund für die paradoxe Situation? Republikaner-Wähler stehen so geeint hinter Trump wie noch nie: 90 Prozent unterstützen ihn (so gute Werte hatte nur George W, Bush nach 9/11).

Und ein Grund für die neue “Trumpmania” bei der GOP? Solidarität.

Je schriller die Kritik seitens der Trump-Gegner und der Medien wird, desto mehr schließen sich die Reihen der Konservativen hinter ihrem Präsidenten, analysiert die New York Times.

Auch wenn zahlreiche Republikaner viel auszusetzen haben am Präsidenten, ärgert sie die – wie sie meinen – unfaire Berichterstattung und der oft offene Hass der Trump Gegner samt den immer hysterischeren Tönen aus Hollywood weit mehr.

Für viele Republikaner ist ihre Unterstützung für Trump fast eine Trotz-Reaktion.

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