Nach Woodward-Enthüllungen: Trump-Präsidentschaft als „nationaler Notstand“ verdammt


Woodward
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Er hatte schon den korrupten Richard Nixon zu Fall gebracht – jetzt knöpft er sich Krawall-Präsidenten Donald Trump vor: Bob Woodward, der einst den „Watergate-Skandal“ aufdeckte, liefert in dem Buch „Fear“ (an 11. 9. im US-Handel) das bisher vernichtetste Porträt von Trump und seiner Amtszeit. 

Laut Woodward stolpert und wütet ein ignoranter, jähzorniger und dementer Fiesling durch ein wahres „weißes Irrenhaus“, Mitarbeiter halten ihn für einen „Vollidioten“ (Stabschef Kelly) und stehlen unterschriftsreife Dekrete von seinem Schreibtisch im Oval Office, um das Schlimmste zu verhindern.

Das Pentagon verweigerte Trump-Pläne, Syriens Despoten al-Assad per Kommandoaktion zu töten und gegen Nordkorea präventiv loszuschlagen, enthüllt Woodward.

Beschrieben wird eine Schlangengrube im West Wing, mit einem Beraterteam konstant am Rande des Nervenzusammenbruchs.

Woodwards Watergate-Mitaufdecker Carl Bernstein brachte die Enthüllungen auf den Punkt: Die Trump-Präsidentschaft sei nichts anderes als ein „nationaler Notstand“.

Trump tobt: Woodward würde bloß Lügen verbreiten, die ihm rachsüchtige Ex-Mitarbeiter des Trump-Teams zugetragen hätten.

Trotzdem: „Fear“ schlug in Washington ein wie eine Bombe.

Das Timing ist für Trump fatal: Gerade startet der Wahlkampf für die Zwischenwahlen, bei denen Trumps Republikaner-Partei unter die Räder kommen dürfte. 

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