Blackout ohne Ende: Venezuela versinkt im tödlichen Chaos


Venezuela
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Der nun fast eine Woche andauernde „Blackout“ führt zu Horror-Szenen in Venezuela. Der Stromausfall soll bereits 80 neugeborenen Babys das Leben gekostet haben. 

Durch den Ausfall der Kühlhäuser droht ein Verrotten der letzten Lebensmitteldepots. Hungrige Soldaten rauben unterdessen laut Reports Läden aus, was die Hungerkrise verschärft.

Über Teilen der Millionenmetropole Caracas weht der „Gestank des Todes“, sagen Anwohner.

Unterdessen schocken entsetzliche Bilder über das Ausmaß der Hungerkatastrophe die Welt: Eine verzweifelte Mutter brachte ihre verhungerte Tochter (19) zum Leichenschauhaus. Sie war bis zum Skelett abgemagert, wog nur mehr zehn Kilo. 

Wegen der sich verschlimmernden Lage in dem Krisenstaat, in dem weiterhin Sozialisten-Machthaber Nicolas Maduro die Zügel in der Hand hält, haben die USA nun alle verbliebenen Diplomaten abgezogen, teilte das State Department mit.

Es gibt immer mehr Plünderungen: Am Sonntag wurden in Caracas gleich mehrere Supermärkte leergeräumt, es kam zu 40 Verhaftungen.

Wie groß die Not ist, illustrieren Videos, wo Einwohner aus einem verdreckten Wasserkanal Trinkwasser abschöpfen. Es wird der Ausbruch von Seuchen befürchtet.

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