Neue Vorwürfe der US-Justiz gegen Julian Assange


Assange
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In einer Montag in den USA veröffentlichten Gerichtseingabe wird der Wikileaks-Gründer Julian Assange beschuldigt, beim großen „Leak“ der Kriegsprotokolle im Irak im Jahr 2010 Geheimakten publiziert zu haben – trotz des Wissens, dass Menschen verletzt werden könnten.

Die Ankläger erinnern in den neuen Akten – Teil der Anklageschrift beim Bundesgericht in Alexandria (Virginia) – daran, dass sogar Al-Qaida-Führer Osama Bin Laden in seinem Versteck in Pakistan an den via Wikileaks publizierten Pentagon-Unterlagen interessiert gewesen sei.

Laut den freigegebenen Details der Bundesstaatsanwälte hätten die Wikileaks-Enthüllungen Verbündete in Afghanistan in Gefahr gebracht.

Bekannt wurde auch, dass US-Offizielle Ecuador versprochen hatten, dass es keine Todesstrafe für Assange geben würde im Falle eines Rauswurfs aus dem Londoner Botschaftsasyl.

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