Demokraten-Vorwahlen: Jetzt steigt Frontrunner Biden in den Ring.


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Ex-Vize Joe Biden hat sich in Stellung gebracht: Die Nr. 2 unter Barack Obama machte seine Präsidentschaftskandidatur in einem Video offiziell. 

Zu sehen sind da düstere Szenen der Trump-Ära wie der Neonazi-Aufmarsch in Charlottesville 2017. „Da wusste ich, dass unser Land in Gefahr ist und ich nicht untätig bleiben darf“, sagte der Demokrat.

Er stilisierte die Wahlschlacht gegen Trump 2020 als „Kampf um die Seele Amerikas“.

Biden, verwurzelt in der Arbeiterklasse, präsentiert sich als Kämpfer für die Mittelklasse – und vor allem als „Trump-Stopper“. Die Mehrheit der Demokraten  traut ihm am ehesten zu, Präsident Donald Trump schlagen zu können.

In einer Umfrage liegt er acht Prozentpunkte vor Trump (42 zu 34 Prozent). Doch Biden hat Schwächen – und mit bereits 20 Gegenkandidaten starke Konkurrenz.

Als heute 76-Jähriger wäre er der älteste Präsident jemals. Die Parteilinke erachtet ihn als zu konservativ. Frauen entblößten ihn zuletzt als Küsserkönig. Und Biden muss beim Geldsammeln mächtig aufholen. 

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