AR TV: Fast ist es, als würde das Wetter Krieg führen in weiten Teilen der USA


Tornado
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Die „Waffen“: Tornados, Unwetter, Hagel und zu Überschwemmungen führender Sturzregen. 

Seit 13 Tagen sorgen in mehreren US-Staaten zahlreiche Tornados täglich für Chaos, Verwüstungen, Verletzte und oft auch Tote. Damit wurde der Rekord für die längste kontinuierliche Tornado-Serie aus dem Jahr 1980 gebrochen. 

Sieben Menschen kamen bisher bei dem Tornado-Marathon ums Leben, mehr als 500 Twister wurden in nur einem Monat registriert. Laut National Weather Service gibt es dieses Jahr schon 934 Tornado-Reports. 

Im Visier am Dienstag geriet vor allem Kansas: Bei einem Tornado in Lawerence wurden elf Menschen verletzt. Am Kansas City International Airport suchten Menschen Deckung, als der Flugbetrieb wegen Trümmern auf den Pisten eingestellt werden musste.   

An der US-Ostküste wurden Unwetter gemeldet in New Jersey. Für New York City war eine seltene Tornado-Warnung ausgerufen worden: Am Ende gab es aber nur eine spektakuläre Lichtershow durch hunderte Blitze über der Skyline.

Zu Verwüstungen kam es zuletzt auch in den US-Staaten Oklahoma, Ohio, Pennsylvania und West Virginia. Besonders katastrophal waren die Schäden in Dayton: In Teilen der Stadt sah es aus wie auf einem Kriegsschauplatz. Ein Todesopfer war in Ohio zu beklagen, 160 Menschen wurden verletzt.

In Oklahoma und Arkansas weitet sich unterdessen eine Flutkatastrophe entlang des Arkansas-Flusses aus: Hunderte Gebäude sind bereits überflutet, tausende Menschen auf der Flucht. 

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