Runde Zwei beim Demokraten-Showdown: „Ein neue Vision für Amerika!“


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Beim Duell der Schwergewichte in Miami wurde das Tempo erhöht: Die bisherigen Favoriten Joe Biden und Bernie Sanders attackierten Donald Trump frontal.

Doch die beiden ältesten Kandidaten wurden auch zum Ziel heftiger Attacken: „Gebt die Fackel weiter“, wurde ein Generationswechsel gefordert.

Kamala Harris  landete bei ihrer insgesamt souveränen Performance mehrere Treffer, besonders als sie appellierte, statt interner Querelen lieber die Gegenseite herauszufordern.

Leidenschaftlich wurden vor allem horrende Probleme im Gesundheitssystem diskutiert.

Medien-Darling Pete Buttigieg konnte mit eloquenter Rhetorik punkten.

Der Führende in den Umfragen, Ex-Vize Biden, geriet mehrmals in die Defensive: Besonders Harris kritisierte in emotionalen und leidenschaftlichen Tönen Bidens jüngste Kommentare über seine frühere Zusammenarbeit mit rassistischen Senatoren.    

Biden versuchte, seinen Favoriten-Status zu verteidigen mit Hinweisen auf seine Bilanz als Langzeit-Senator und Nr. 2. unter Ex-Präsidenten Obama. „Ich habe das getan“, war eine seiner häufigsten Phrasen.

Insgesamt wurden die Debatten zum Quoten-Renner: Mehr als 15 Millionen sahen beim ersten Duell zu, fast mehr als doppelt so viele wie erwartet.

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