AR TV: Trump lässt hinrichten: Erste Exekutionen durch „Feds“ seit 18 Jahren angekündigt


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Die Bundesbehörden haben seit Oklahoma City-Bomber Timothy McVeigh und zwei weiteren Delinquenten Anfang der 2000er-Jahren niemanden mehr hingerichtet.

Donald Trumps Justizminister William Barr genehmigte jetzt nach einer Pause von 16 Jahren jedoch die Exekution von fünf Männern, die von Bundesgerichten zum Tod verurteilt waren.

Das sind die Verurteilten:

► Lezmond Mitchell, 37, tötete eine Frau und ihre Großmutter.

► Wesley Purkey, 67, brachte eine 16-Jährige um und eine Frau (80)

►Neonazi Daniel Lee, 46, wollte eine weiße Republik erschaffen.

► Alfred Bourgeois, 55, folterte und tötete seine Tochter.

► Dustin Honken, 51, ermordete fünf Menschen, darunter zwei Kinder.

Seit der Wiedereinführung der Todesstrafe durch den Supreme Court 1976 gab es erst drei Exekutionen auf Bundesebene – zuletzt wurde der Killer Louis Jones Jr. am 18. März 2003 exekutiert.

In den Bundesstaaten jedoch kam es von 1976 bis zum 1. Juli 2019 zu 1.500 Hinrichtungen, von denen 1.323 durch tödliche Injektion, 160 durch Stromschlag, elf durch Gasinhalation, drei durch Erhängen und drei durch Erschießungskommandos durchgeführt wurden.

In den Todeskammern der „Feds“ sitzen derzeit 57 Verurteilte, während in den US-Bundesstaaten 2.673 Menschen auf die Hinrichtung warten.

Der überraschende Schritt von Barr wird politisch als Vorstoß gewertet, durch den sein Boss, der US-Präsident, während des anlaufenden Wahlkampfes Härte demonstrieren kann.

Die Hinrichtungen sind für Dezember und Januar anberaumt.

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