Monstersturm Dorian könnte Florida als Kat-4-Hurrikan devastieren


Dorian
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Florida zittert vor einem der potenziell gefährlichsten Wirbelstürme seit 30 Jahren: Hurrikan Dorian könnte am Sonntag mit verheerender Wucht gegen die Ostküste des Urlauber-Staates krachen.

Floridas Gouverneur Ron DeSantis rief bereits den Notstand aus.

Dorian verfehlte Puerto Rico knapp. Der Sturm wütet derzeit über der Karibik mit Winden von 136 km/h. 

Wegen der extrem warmen Wassertemperaturen rund um die Bahamas-Inseln wurde jedoch eine rapide Intensivierung vorhergesagt.

Das National Hurricane Center in Miami erwartet einen Landgang in Florida als Sturm der extrem gefährlichen Kategorie 4 (Höchstwert 5). Erwartet werden Winde von mehr als 209 Stundenkilometer.

Meteorologen in TV-Stationen übertreffen sich bereits mit Superlativen: „Das könnte der schlimmste Sturm seit fast drei Jahrzehnten werden“, sagte Wettermann Glenn Richards von „Fox 35“ in Orlando. 

Es ist eine eher waghalsige Prognose: 

  • Denn 1992 hatte Hurrikan Andrew mit Winden von 280 km/h Südflorida devastiert, es gab 65 Tote. 
  • Im Vorjahr wütete Hurrikan Michael nahe Pensacola mit Windstärken von 270 Stundenkilometer. 31 Menschen starben. 

Doch beide Stürme waren eher kompakt: Hurrikan Dorian könnte wegen seiner enormen Ausdehnung für weiter verbreitete Verwüstungen sorgen, wird befürchtet.  

US-Präsident Donald Trump warnte ebenfalls bereits auf Twitter: „Es könnte einer der größten Stürme jemals werden“.

Er kann auch persönlich zittern: Sein Resort Mar-a-Lago liegt in der möglichen Bahn des Monstersturmes. 

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