Wall-Street-Schreck Elizabeth Warren: Ist SIE die Trump-Schlächterin?


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Einst verulkte der Präsident sie als „Pocahontas“ wegen Flunkereien über ihr indianisches Erbe, jetzt liegen im Weißen Haus die Nerven blank.

Elizabeth Warren könnte die Trump-Präsidentschaft nach vier Jahren beenden, so viel ist dem Gros der Wahlkampfstrategen rund um Trump klar.

Die Liberale Warren, die sich mit ihrem wortgewaltigen Kampf gegen die Finanzbranche einst einen Namen gemacht hatte, ist die erste Sensation in den Demokraten-Primaries. Der Shooting-Star hat seit Wochen das politische Momentum auf ihrer Seite.

Die Senatorin hat laut einer Economist/YouGov-Umfrage mit dem oft tatternden Ex-Vize Joe Biden erstmals mit je 26 Prozent gleichgezogen. Zu ihren fulminanten Wahlkampf-Auftritten, wo sie gegen die „One Percent“ losledert, kommen Zehntausende.

Mitunter erinnert die Euphorie an die „Obama-mania“ 2008, aber auch an den Zulauf bei Trump-Auftritten 2016.

Nervös ist nicht nur das Trump-Camp: CNBC-Aktienguru Jim Cramer berichtete höchst echauffiert, dass ihm Banken-Bonzen zustecken würden, Warren müsse „gestoppt werden“.

Dem Wall-Street-Schreck konnte Kramers Wortmeldung freilich nur Recht sein…

Donnerstag jedenfalls können sich die Demokraten ein genaueres Bild machen vom Duell Warren gegen Biden: Beide Top-Kandidaten stehen in Houston (Texas) erstmals  gemeinsam bei der dritten „Dems“-Debatte auf einer Bühne – nachdem die ersten beiden TV-Duelle wegen der Fülle an Kandidaten in zwei Runden ausgetragen worden waren.        

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