Whistleblower: Weißes Haus wollte Trump-Telefonat vertuschen


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Die Bombenenthüllungen im Skandal „Urkraine-Gate“ um ein Telefonat zwischen Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj platzen jetzt im Stundentakt.

Gegen den US-Präsidenten wurde ein Impeachmentverfahren eingeleitet wegen des Vorwurfs, er habe den Ukrainer mit dem Zurückhalten der Militärhilfe unter Druck gesetzt, um Ermittlungen gegen den Sohn von Joe Biden in Kiew durchzusetzen.

Das Ziel? Trump wollte Rivalen Biden schaden.

Das mögliche Verbrechen? Jegliche „Wahlhilfe“ aus dem Ausland ist illegal. 

Die Affäre flog auf, als ein bisher anonymer Geheimdienstler eine Whistleblower-Beschwerde einlegte. Diese wurde gerade veröffentlicht – und schlug neuerlich ein im vom Skandalfieber gepackten Washington.

Der Agent oder die Agentin offenbart nämlich eine weit breitere Verschwörung von Trump & Co, die Ukraine bei der Dreck-Beschaffung gegen Biden einzuspannen. Die Bemühungen liefen bereits seit dem Frühjahr und inkludierten Trips, Treffen und Telefonate von Trumps Anwalt Rudy Giuliani. Das neunseitige Memo, das sich wie ein internationaler Spionage-Krimi liest, ist HIER zu sehen.

Schockierend auch: Laut dem Whistleblower hätte das Weiße Haus versucht, das Gespräch von Trump zu vertuschen. Es hätte Anweisungen gegeben, alle Unterlagen darüber auf ein geheimeres Computernetzwerk zu transferieren.

Es zeigt sich neuerlich: Wie in vielen Skandalen ist oft der „Cover-up“ verhängnisvoller. Über den etwa stürzte letztendlich auch Richard Nixon in der Watergate-Affäre.

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