Trump: Platzt beim Impeachment die nächste Bombe?


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Im Skandal „Ukraine-Gate“, in dem der US-Präsident die Ukraine bei einer Schmutzkübelkampagne gegen Polit-Rivalen Joe Biden einspannen wollte, gibt es möglicherweise dramatische Entwicklungen: Der Generalinspektor des State Department verständigte das die Untersuchungen gegen Trump durchführende Kongress-Komitee, dass er in einem nicht öffentlichen Treffen relevante Dokumente übergeben möchte. 

Niemand wusste vorerst, ob es sich um Akten handeln, die Trump entlasten – oder neues Öl ins Skandalfeuer gegossen werden könnte. 

Außenminister Mike Pompeo musste unterdessen eingestehen, dass er in der Leitung war bei dem Skandalanruf von Trump beim ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am 25. Juli. 

In dem Telefonat verlangte Trump die Aufnahme von Ermittlungen gegen Bidens Sohn, Hunter Biden, in Kiew. Trump ließ durchblicken, dass andernfalls die Militärhilfe gekürzt werden könnte.

Pompeo beschuldigte die Demokraten inzwischen der „Einschüchterungstaktiken“, durch die sie Mitarbeiter des Außenamtes und Diplomaten zu Aussagen nötigen wollten. Die Opposition wies die Vorwürfe zurück. Es tobt ein Showdown um die Kooperation von Pompeos Außenamt mit den Impeachment-Ermittlern.

Speakerin Nancy Pelosi, die Top-Demokratin im Repräsentantenhaus, wollte am Mittwoch in einer Pressekonferenz auch den Fahrplan bekannt geben für die Untersuchungen zu einem möglichen Amtsenthebungsverfahren (das „House“ prüft zunächst, ob und welche Anklagepunkte eingebracht werden).

Trump selbst gerät immer mehr außer sich über die wachsende Bedrohung seiner Präsidentschaft. Er wirft den „Dems“ jetzt sogar einen Staatsstreich vor, durch den der Wille des Volkes überworfen werden soll, wie er tobte.  

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