Trump-Meltdown: Ist es der Anfang vom Ende?


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Es waren für Donald Trump schon bisher Wochen zum Vergessen – doch Mittwoch lieferte er in eine  regelrechte Kernschmelze.

In einem Treffen mit Kongressmitglieder verlor Trump die Nerven: Der Präsident beschimpfte in hitzigem Debatten über Syrien „Speakerin“ Nancy Pelosi als „drittklassige Politikerin“, die Demokraten verließen daraufhin das Weiße Haus.

Dann tauchte ein mit fast kindlicher Naivität verfasster Brief auf, den Trump dem türkischen Präsidenten Erdogan am 9. Oktober geschrieben hatte: „Spiel nicht den harten Kerl! Sei kein Idiot“, endete das Schreiben.

Auf Twitter schrieb jemand: „Das würde besser aussehen mit Ölkreide geschrieben…“

Während in Syrien nach dem von Trump befohlenen Exit der US-Truppe eine  humanitären Katastrophe droht, redete der Oberkommandierende bei einer Marathon-Pressekonferenz von „Sandkastenspielen“. Er ging dazu auf die Kurden los und meinte, Syriens Assad und Russland sollten sich um sie kümmern.

Inmitten der Chaos-Stunden wirkt Teflon-Trump erstmals brüchig, die hektischen Stunden sind der Höhepunkt eines Horror-Monats. Das begann mit dem Skandal „Ukraine-Gate“ und endete mit Trumps Verrat an den Kurden.

Die Alarmzeichen für ihn mehren sich: Es gibt Risse in seiner Republikaner-Partei und zuletzt eine Talfahrt in den Umfragen (wenn auch vorerst keinen Absturz).

Laut „Gallup“ unterstützen 52 % die begonnenen Impeachment-Untersuchungen und sogar ein Absetzung von Trump.

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