Kalifornien in Flammen: US-Staat von Brandinferno in die Knie gezwungen


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Zehn Brände lodern in Kalifornien außer Kontrolle. Sie werden angefacht von den heißen Wüstenwinden („Diablo Winde“ im Norden, „Santa Ana“ im Süden), oft in Hurrikan-Stärkte.

200.000 Menschen sind auf der Flucht, 2.5 Millionen haben keinen Strom – auch weil Stromfirmen wie PG&E Netze als Präventivmaßnahme stilllegten. Denn umgewehte Strommasten gelten als Feuerursache Nr. 1. 

Dramatisch ist die Lage mitten in der Millionen-Metropole L.A.: Nahe dem weltberühmten Getty-Museum (mit Rembrandt-, Van-Gogh-Bildern), brach ein Feuer aus – die Flammenwalzen zerstörten acht Millionen-Villen, bis 1.100 Feuerleute den Brand zurückdrängen konnten.

Bei der Schlacht luden  Lösch-Helikopter Wasser und Pulver im Minutentakt ab. 

Der größte Brand wütet in der Weinregion des Sonoma County. Das „Kincade Fire“ verkohlte eine Fläche von 266 Quadratkilometern. Von mehr als 100 Gebäude blieben nur mehr Ruinen.

Richard Koscher, ein in San Francisco lebender Österreicher, hatte die Taschen schon gepackt: „Man kann wegen des Rauchs schwer atmen“, sagt er.

Die Krise ist nicht vorbei: Neuerlich waren heftige Windböen prognostiziert, für 25 Millionen Menschen galten in Kalifornien Warnungen vor „extremer Feuergefahr“.

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