Impeachment-Drama: Trump ist angeschlagen – aber noch steht er…


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Nach dem Start der öffentlichen Hearings bei den ersten Impeachment-Untersuchungen seit Bill Clintons „Monicagate“-Skandal macht US-Präsident Trump gute Miene zum bösen Spiel.

Er hätte gehört,  „dass es langweilig war“, gab er sich gelassen. Dennoch: Die Aussagen zweier Kronzeugen im Ukraine-Skandal, die Diplomaten Bill Taylor und George Kent, waren hochbrisant.

Botschafter Taylor berichtete über ein weiteres Telefonat, in den Trump klarstellte, die Ukraine werde nur unterstützt, wenn sie Ermittlungen gegen Polit-Rivalen Joe Biden einleitet.

Trump, danach gefragt: „Davon weiß ich nichts…“

Freitag  tritt die Ex-US-Botschafterin Marie Yavanovitch in den Zeugenstand.

Rund die Hälfte der US-Bürger unterstützt derzeit das Amtsenthebungsverfahren.  

Der Impeachment-Showdown jedenfalls wird zum nationalen TV-Spektakel: ABC, NBC und CBS, sowie alle Kabel-Kanäle (MSNBC, CNN, Fox News, Fox Business Network, One American Network) und Medien-Websites (NYT, Washington Post etc.) übertrugen das fast sechs Stunden lange Hearing mit den zwei ersten Kronzeugen live – Amerika kam vor TV-, Handy- und PC-Schirmen fast zu einem Halt.

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