Wahlkampf für Demokraten-„Primaries“: Bloomberg holt auf


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Vor dem Start der Demokraten-Vorwahlen am Montag in Iowa gerät ein Kandidat ins Rampenlicht, der in dem Midwest-Staat gar nicht auf der Abstimmungsliste steht: Michael Bloomberg.

New Yorks Ex-Bürgermeister nämlich holt nach einer 250 Millionen Dollar teuren Werbekampagne auf in den nationalen Umfragen.

Mit 12 Prozent hat er Ex-Bürgermeister Pete Buttigieg überholt und liegt nur mehr knapp hinter der ehemaligen Favoritin Elizabeth Warren. Ex-Vize Joe Biden und Links-Senator Bernie Sanders führen das Feld weiter an.

Bloomberg schwänzt die ersten Vorwahl-Stationen in Iowa und New Hampshire, er will erst am „Super Tuesday“ (3. März) voll einsteigen in den Wahlkampf.

Bloomberg, ein Zentrist, könnte gemeinsam mit Biden zum Widersacher des linken Aufsteigers Bernie Sanders werden, der nun als Favorit in Iowa und New Hampshire gilt.

Bei den „Dems“ ist ein Machtkampf ausgebrochen zwischen dem liberalen Parteiflügel, angeführt von Sanders und Warren, sowie den Moderaten.

Unser der Partei-Elite grassiert die Angst, dass „Bernie“ – sollte er sich in den Vorwahlen durchsetzen – chancenlos wäre gegen Donald Trump.

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