Trump-Impeachment: Drama in der Zielgeraden


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Ist das Finale des Impeachment-Dramas in Sicht?

Die Republikaner haben nach einem internen Thriller mit einigen zunächst unentschlossenen Senatoren nun doch die nötigen Stimmen, den Vorstoß der Demokraten zur Vorladung von Zeugen – vor allem Ex-Sicherheitsberater John Bolton– abwehren zu können.

Zuletzt gab auch Lisa Murkowski bekannt, dass sie weitere Zeugen-Befragungen ablehnt. Ihr Partei-Kollege Lamar Alexander hatte sich Stunden davor gleichlautend deklariert.

Mit nur wahrscheinlich zwei Abtrünnigen – Mitt Romney und Susan Collins – hat Senatschef Mitch McConnell eine Mehrheit für die brutale Abkürzung des Trump-Prozesses beisammen.

Damit wäre der Weg frei für eine finale Abstimmung über die beiden Impeachment-Anklagepunkte gegen Trump: Die war sogar zunächst Freitagabend oder Samstag erwartet worden.

Doch plötzlich scheint es zu einer Verzögerung zu kommen: Der Iowa Caucus am Montag und Trumps „State of the Union“-Ansprache am Dienstag wirft den Termin-Fahrplan durcheinander.

Das endgültige Impeachment-Votum könnte daher erst für den Mittwoch angesetzt werden.

Trump bereitet sich jedenfalls schon auf seine Siegerrunde vor…

Bei den „Dems“ herrscht neben unverhohlener Empörung über das Powerplay von Trumps Republikanern auch Katzenjammer. Sie wollen ihre Impeachment-Niederlage nun einfach schönreden: Nancy Pelosi behauptet, der Präsident könne gar nicht freigesprochen werden, da es im Senat kein „ordentliches Verfahren“ gegeben hätte…

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