Solche Feindseligkeiten hat die USA während einer State of the Union-Rede noch nie erlebt


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Präsident Donald Trump verweigerte vor der jährlichen Ansprache zur Lage der Nation den Händedruck mit der Top-Demokratin Nancy Pelosi, die als „Speakerin“ während der 90-minütigen Rede dann versteinert und oft süffisant grinsend hinter ihm saß.

Als Trump fertig war ein Rieseneklat: Pelosi zerriss demonstrativ den Redetext. Beim Verlassen des Kapitols schäumte sie: „Das war das Höflichste was ich tun hätte können…“ 

In dem fast kindischen Kleinkrieg offenbart sich die Eiszeit in der US-Politik. Ein Showdown entlang der Parteilinien auch auf den Rängen: Während weibliche Demokraten-Abgeordnete aus Protest weiß angezogen waren, skandierten die Republikaner: „Vier weitere Jahre!“, ein Schlachtruf zur Wiederwahl Trumps.

Klar: Die Ansprache passierte nur Stunden vor dem finalen Votum im Senat im Impeachment-Prozess, den  Pelosi und die Demokraten gegen Trump wegen des Ukraine-Skandals angezettelt hatten. Ein Freispruch war erwartet worden. 

Trump nutzte den Moment im Rampenlicht, um in einer Jubelrede das „Comeback Amerikas“ zu feiern, eine erstarkte Wirtschaft, Rekordbörsenkurse, bessere Handelsdeals. „Der amerikanische Traum ist wieder da – größer als je zuvor“, jubelte er.

Trump hat die Oberhand: In einer Gallup-Umfrage war er mit 49 Prozent so populär wie noch nie. Es ist offensichtlich: Die Demokraten schossen sich mit dem Impeachment-Drama ein Eigentor.

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