Trump in Feierlaune nach Impeachment-Ende rechnet mit Gegnern ab


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Der US-Präsident ist in Feierlaune: Donald Trump drehte nach dem Freispruch im Impeachment-Prozess (wegen Machtmissbrauch und Kongress-Behinderung) eine Siegerrunde.

Für Donnerstagmittag war eine Ansprache im Weißen Haus angesetzt. Die Selbstbejubelung begann bereits auf Twitter: Er verulkte das Amtsenthebungsverfahren neuerlich als „Scherz“.

Dann postete er eine Web-Animation, in der er bis in alle Ewigkeit Präsident bleibt.

Die Botschaft des Teflon-Politikers: Trump forever.

Doch ganz nach Plan ging der Freispruch für das Weiße Haus nicht: Als einziger Republikaner-Senator stimmte Mitt Romney beim Anklagepunkt „Machtmissbrauch“ für schuldig.

Unter Tränen begründete er davor: „Ich habe einen Eid unter Gott abgelegt, nach bestem Gewissen abzustimmen!“

Trump feuerte sofort und scharf: Romney sei wegen seiner gescheiterten Präsidentschaftskampagne 2012 ein „Versager“.

Trumps Sohn Don Jr. verlangte sogar Romneys Rauswurf aus der Partei.

Bei den Demokraten herrscht unterdessen Katerstimmung: Das Impeachment wegen des Skandals „Ukrainegate“ hat Trump letztendlich stärker gemacht.

Er geht jetzt mit den besten Popularitätswerten seiner Amtszeit als Favorit ins Wahljahr 2020.

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