Coronavirus: Angst in den USA vor Epidemie


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Bereits 60 Coronavirus-Fälle sind in den USA gemeldet:  Zwei weitere Erkrankungen wurden am Mittwoch bestätigt, es handelt sich um evakuierte Passagiere von der „Diamond Princess“.

US-Präsident Donald Trump machte unterdessen Vize Mike Pence zum „Coronavirus-Zaren“: Die US-Regierung würde alles tun, um die Krise zu bewältigen, sagte Trump bei einer Pressekonferenz. Doch er spielt die Gefahr weiter herunter: Das Risiko für Amerikaner wäre „extrem niedrig“, so Trump.

Prompt wurde jedoch ein alarmierender Fall bekannt: In Kalifornien ist die erste Infizierung bestätigt worden, die keine Verbindungen zu Fällen im Ausland hat. Befürchtet wird die erste in den USA beobachtete, nicht nachvollziehbare Ausbreitung in einer Gemeinde.

Einen Alarm gab es auch in Long Island: 83 Menschen sind in einem Bezirk östlich von New York unter Beobachtung, nachdem sie aus China zurückgekehrt waren.

Und wieder gibt es ein Coronavirus-Drama um ein Kreuzfahrtschiff: Die „MSC Meraviglia“ mit dem Heimathafen Miami wurde mit 6.100 Personen an Bord in Jamaica und den Cayman Inseln am Docken gehindert, da sich ein Mitglied der Crew unwohl fühlte.

Photo by NIAID

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