Joe Biden hat die Oberhand gegen Sanders: Wie gefährlich wird er Trump?


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Mit dem Triumph am „Super Tuesday“ mit Siegen in elf US-Staaten wurde Joe Biden zum Top-Favoriten bei den US-Vorwahlen („Primaries“). Der ehemalige Vizepräsident könnte kommenden Dienstag bei den nächsten Vorwahlen in Michigan und fünf weiteren US-Staaten eine Vorentscheidung gegen Links-Senator Bernie Sanders erzwingen. 

Das Blatt hat sich binnen Stunde komplett gewendet: Der 77-Jährige, dessen moderate Rivalen – Michael Bloomberg, Pete Buttigieg oder Amy Klobuchar – sich alle hinter ihn stellten, hat ihn nationalen Demokraten-Umfragen Sanders überholt (27,5 % zu 26 % im Schnitt). 

Doch hat Biden wirklich das Zeug, Amtsinhaber Donald Trump schlagen zu können? Erwartet wird ein brutales Kopf-an-Kopf-Rennen: In einer Erhebung liegt Biden derzeit knapp mit 49 zu 46 Prozent vorne. Trump jedenfalls scheint nervös: Mehrmals ließ er auf Twitter durchklingen, dass der Demokrat ein Angstgegner wäre. 

Biden profitierte bisher vor allem von einer hohen Wahlbeteiligung. Und der neue Enthusiasmus bei den Demokraten könnte Trump entscheidende „Schaukelstaaten“, vor allem im Mittlere Westen, kosten. Bidens Schlachtruf: „Ich werde Trump schlagen!“ (bah)

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