Spitäler laden Tote in Kühllaster – oft in der Öffentlichkeit


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Das Sterben in New York, dem „Hot Spot“ der US-Coronaepidemie, eskaliert, die Zahlen und Szenen werden immer schockierender.

Fast tausend Tote gibt es im Big Apple bereits – und viel Spitäler wissen nicht mehr wohin mit den Toten. Vor dem „Brooklyn Hospital“ spielten sich makabere Szenen ab.

Beim Hintereingang wurden Leichen  in Plastiksäcken festgezurrt auf einem Spitalsbett auf den Gehsteig gerollt – am helllichten Tag,   

Ein Gabelstapler hievte das dann zusammengefaltete Bett in einen Kühl-Sattelschlepper, der als provisorische Leichenhalle am Straßenrand parkt.

Dutzende Bürger blieben bei dem grimmigen Schauspiel stehen. „Oh mein Gott, das sind ja Tote“, war ein Passant entsetzt. Auch bei der Gerichtsmedizin wurden die Kapazitäten wegen des Stroms an Leichen mit einer Zelt- und Kühlcontainer-Anlage ausgebaut. 

In den ganzen USA starben jetzt bereits über 3.000 Menschen – mehr als am 11. September.

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