Inmitten der Corona-Epidemie tobt ein politischer Feuersturm gegen Trump


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Donald Trump steht im Kreuzfeuer der Kritik: Dem Präsidenten wird vorgeworfen, frühe Warnungen von Kabinettsmitgliedern und Experten ignoriert zu haben.

Ein früheres Reagieren „hätte Menschenleben retten können“, klagte der Top-Virologe Anthony Fauci. Jetzt ging die USA in die Knie beim tödlichstem „Outbreak“ der Pandemie: Bereits 22.129 Menschen sind ums Leben gekommen, in keinem Land gibt es mehr Tote. 561.767 Infizierte sind registriert. 

Im Epizentrum New York City werden Corona-Tote in Massengräbern verscharrt, fast 7.000 Opfer kamen bereits um. 

US-Medien dokumentierten unterdessen Trumps kolossales Versagen, als er unmissverständliche Warnungen ignorierte: Wirtschaftsberater Peter Navarro warnte Ende Jänner, dass zwei Millionen Menschen in den USA sterben und 5,7 Billionen Dollar an Wertschöpfung verloren gehen könnten.

Gesundheitsminister Alex Azar unterrichtete Trump schon am 18. Jänner über das grauenhafte Potenzial der Corona-Seuche. Ende Februar drängten Top-Experten den Präsidenten, das „Social Distancing“ zu empfehlen.

Trump aber wischte alles vom Tisch: Er spielte Golf, verharmloste das Virus als „Scherz“ und prognostizierte, Corona werde „eines Wunders gleich verschwinden“. 

Jetzt steht er wegen der grauenhaften Todesbilanz am Pranger: Seine Popularitätswerte sinken  (44,9 % Zustimmung), in die Ecke getrieben geht er auf die Medien los.

Und er suggerierte auf Twitter, dass er seinen Top-Experten, Dr. Fauci, feuern könnte. Trump ist nervös: Er weiß, dass ihm das tödliche Corona-Fiasko die Wiederwahl kosten könnte. H. Bauernebel

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