„Ich kann nicht atmen!“ Neuer Fall entfacht Proteste gegen Killer-Cops


Print Friendly, PDF & Email

„Ich kann nicht atmen!“ Diese letzten Worte von Polizeiopfer George Floyd lösten Unruhen in den USA und Proteste gegen Rassismus in aller Welt aus.

Jetzt wurde ein ähnlicher Fall bekannt, der eine neue Wutwelle auslöst. Der Afroamerikaner Manuel Ellis starb im März in Tacoma (US-Staat Washington) nach einer Verhaftung.

Auf jetzt aufgetauchten Videos ist auch er zu hören: „Ich kann nicht atmen!“. 

Die Polizeibrutalität ist in diesem Fall schockierend: Ein Beamter brüllt ihm an, er solle endlich „seine verdammte Fresse halten“. Ein Cop feuert einen Taser ab, er wird geschlagen, dann an Händen und Beinen gefesselt.

Die Cops ziehen ihm eine sogenannte „Spuck-Kapuze“ über den Kopf. Als er wimmert, nicht atmen zu können, wird ein Rettungswagen gerufen.

Die Sanitäter finden Ellis ohnmächtig vor, er verstirbt noch vor Ort. Die Todesursache laut Autopsie: Einschränkung seiner Atmungsfunktionen.

Die Familie des Toten verlangt die Verhaftung der vier involvierten , die zunächst sogar zum Dienst zurückkehren durften – erst nach dem Ausbruch der George-Floyd-Proteste wurden sie neuerlich suspendiert.

Previous Story in "Bild": „Sie behandelten ihn wie einen Müllsack“
Next 6/11: 75-Jähriger Antifa?