Buch-Offensive gegen Trump: Enthüllungen über Melania, Apo-Skandale und Finanzen 


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Donald Trump wird weniger als fünf Monate vor der Präsidentschaftswahl von einer Welle hochnotpeinlicher Enthüllungsbücher überrollt.

Zuerst hieß es in The Art of Her Deal, dass First Lady Melania erst dann einwilligte, ins Weiße Haus zu übersiedeln, nachdem ihr Ehevertrag nachverhandelt worden war (sie wollte einen größeren Erbanteil, auch für Sohn Barron).

Peinlich auch der enthüllte Zickenkrieg mit ihrer Stieftochter Ivanka: Melania machte sie als „Prinzessin“ herunter, Ivanka verwendet für das Ex-Model den Spitznamen „Das Porträt“, da die gebürtige Slowenien selten was zu sagen hat.

Unangenehm alles für Trump, doch politisch brisant ist vor allem die kommende Buchbombe von Ex-Sicherheitsberater John Bolton: Der deckt in The Room Where It Happened  auf, dass Trump auch bei der Außenpolitik stets nur an seine eigene Wiederwahl denkt.

Bolton hat alle Dramen im Oval Office akribisch auf Schreibblöcken dokumentiert. Das beschriebene Fehlverhalten des Oberkommandierenden könnte Zündstoff für ein neues Amtsenthebungsverfahren bieten,  so der Verleger.  

Trump ist deshalb hochnervös: Er will die Publikation, geplant nächste Woche, wegen „Verrats von Staatsgeheimnissen“ stoppen lassen.

Ins Visier gerät Trump auch von seiner eigenen Familie: Seine Nichte Mary Trump will im Sommer brisante Details auch über Trumps Finanzen im Buch Too Much And Never Enough publizieren. Darin sollen Vorwürfe des Steuerbetruges enthalten sein. 

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