In hundert Tagen wählt Amerika – und Trump steht am Abgrund


Trump
Print Friendly, PDF & Email

Wegen des Versagens während der Coronavirus-Katastrophe, die in den USA krasser denn je wütet (4 Mio. Infizierte, 143.000 Tote), scheinen die Wähler bereit zum Führungswechsel.

Für Trump hagelt es eine Schockumfrage nach der anderen, sein Gegner Joe Biden ist davongezogen: Laut nationalen Erhebungen liegt der Demokrat um bis zu 15 Prozent voran. Trump ist auch in praktisch allen wahlentscheidenden Schaukelstaaten zurückgefallen, in Florida um 13 Prozent (!). Biden könnte sogar das konservative Texas gewinnen, es wäre sensationell.

Trump killt politisch das Coronavirus: Nach dem sturen Ignorieren des Rats von Gesundheitsexperte wenden sich vor allem Frauen in den Suburbs ab, aber auch ältere Wähler.

Trumps Wahlkampf-Maschinerie geriet ins stottern: Kampagnenchef Brad Parscale wurde gefeuert, Auftritte sind wegen Corona abgesagt. Trump bereitet eine neue Taktik vor: Er warnt vor „Wahlschwindel“ und könnte die Niederlage nicht anerkennen.

Dann müssten Gerichte und der Kongress entscheiden – und das politische Pulverfass Amerika explodieren.

Previous 7/23: Tesla-Party
Next 7/24: Corona-Albtraum