Pulverfass USA: Gewalt eskaliert bei Protesten – es fallen Schüsse


Print Friendly, PDF & Email

Die Proteste gegen Rassismus und Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften werden immer blutiger: In Louisville (Kentucky) standen sich am Wochenenden schwarze und weiße Milizen gegenüber, durch Schüsse gab es Verletzte.

In Austin wurde ein Demonstrant erschossen, der seine querschnittgelähmte Freundin im Rollstuhl schob. Der Schütze war davor mit seinem SUV in die Menge gerast.

Die Lage in Portland eskaliert unterdessen weiter: Bei den Schlachten mit den von Präsident Donald Trump entsandten Bundespolizisten mit militärischer Ausrüstung wurden Mini-Bomben geschleudert, die „Feds“ schlugen mit Tränengas und Pfefferspray zurück. 

Protestierer in anderen Metropolen solidarisieren sich mit den Zusammenstößen in Portland – in Seattle kam es zu Straßenschlachten mit der Polizei und zur Zerstörung von Geschäften.

Trump hat mit der Mobilisierung der Bundespolizisten die Protestbewegung neu entfacht – und die Eskalation passt ins politische Kalkül: Im Chaos, das US-Städte erfasst, will er als „Law & Order“-Präsident punkten.

Previous In "Bild": Trumps Zickzack-Kurs bei Corona-Masken
Next 7/27: Hanna!