Schlacht um Portland: Jetzt schickt Trump noch mehr „Feds“


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Seit zwei Monaten liefern sich Demonstranten der Protestbewegung nach dem Tod von George Floyd Straßenschlachten mit der Polizei. Zuletzt eskalierten die Demos, nachdem US-Präsident Donald Trump bewaffnete Bundesagenten in militärischen Tarnanzügen mobilisiert hatte.

Bürgermeister Ted Wheeler und Oregon-Gouverneurin Kate Brown protestierten gegen Trumps Brutalo-Taktiken.

Die Zusammenstöße sind ein nächtliches Ritual: Die Aktivsten versuchen vor einem Bundesgerichtsgebäude in Downtown Portland, Barriere zu überqueren, sie schießen Feuerwerkskörper ab. Die Phalanx der Bundespolizisten kontert mit Tränengas, Blendgranaten und Gummigeschossen. 

Trump ordnete jetzt die Verlegung weiterer 100 Agenten an. Seine „Armee“, so Kritiker, soll auch in anderen US-Metropolen stationiert werde. Er drohte den „Anarchisten“ und „Agitatoren“, wie er sagte, mit „zehn Jahren Haft“.

Die Krawalle in Portland jedenfalls sorgten bei der „Black Lives Matter“-Bewegung für einen Energieschub. 

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