Feuerinfernos: Zehn Prozent der Bevölkerung Oregons auf der Flucht


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Zehn Todesopfer wurden in Kalifornien aus Brandruinen geborgen, fünf weitere Tote gibt es bisher in den US-Staaten Oregon und Washington.

Am tödlichsten ist bisher das „Bear Fire“ nahe der Kalifornien-Hauptstadt Sacramento: Dort sind mehr als ein Dutzend Menschen in niedergebrannten Orten noch vermisst.

Bei einer Feuertragödie in Oregon verbrannte der 12-jährige Wyatt Tofte, seine Großmutter ist noch verschollen. Feuerinfernos wie dieses Jahr hatte der Westen Amerikas noch kaum erlebt.

Die Zahlen sind schockierend – und heizen die Diskussion um die Klimakatastrophe an: In Kalifornien brennen nach einer historischen Hitzewelle gerade die vier größten Feuer aller Zeiten.

14.000 Brandbekämpfer sind bei 25 Feuern im Einsatz, doch die Ressourcen werden knapp.

Bisher vernichteten die Brände 14.164 Quadratkilometer, eine Fläche fast so groß wie Niederösterreich. In Oregon sind 500.000 Menschen – zehn Prozent der Bevölkerung – auf der Flucht.

Nach den apokalyptischen Szenen in San Francisco, als der Rauch den Himmel orange färbte und ein Ascheregen niederging, gibt es jetzt den schlimmsten Smog in Los Angeles seit 26 Jahren: Die Behörden warnten vor dem Gang ins Freie. 

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