Corona-Drama: Trumps White House wird zum Seuchen-Hotspot


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Immer mehr Mitarbeiter des ebenfalls am Coronavirus laborierenden Präsidenten Donald Trump testen positiv. Der letzte Fall: Rechtsaußen Stephen Miller, der die Trennung von Kindern von Flüchtlingsfamilien avancierte. Davor musste Pressesprecherin Kayleigh McEnany in die Quarantäne. 

Der „West Wing“, sonst die pulsierende Kommando-Zentrale der Supermacht, ist völlig verwaist wegen des Corona-Outbreaks. Arbeiter in Hazmat-Seuchenschutzanzügen desinfizierten den Briefing-Raum, Büros und Korridore. Es sind Bilder wie aus einem Hollywood-Katastrophenfilm. Auch unter den Reportern „grassiert die Angst“, so ein Korrespondent: „Hier kippen die Leute weg“. 

Der Präsident, der aufgeputscht von Steroiden zuletzt binnen Stunden 60 Tweets von seiner Quarantäne-Residenz aus abfeuerte, gilt bereits als „Superspreader“: Bei der Debatten-Vorbereitung wurden mehrere Menschen infiziert. Erkrankt ist sogar einer der Soldaten, der sich mit dem sogenannten „Football“, ein Koffer mit den Nuke-Codes, stets nahe des Oberkommandierenden aufhalten muss. Einen weiteren „Cluster“ gibt es rund um McEnany: Vier weitere ihrer Mitarbeiter wurden vom Virus befallen. 

Das Corona-Drama könnte Trump endgültig die Wiederwahl kosten: In einer nationalen CNN-Umfrage führt Demokraten-Rivale Joe Biden bereits mit 16 Prozent Vorsprung. Wegen der Virus-Gefahr durch die Trump-Leute bestand Bidens Vize-Kandidatin Kamala Harris für das Mittwochabend angesetzte Rededuell mit Vize Mike Pence auf das Aufstellen einer Plexiglaswand

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