Biden verteidigt sich inmitten des Kabul-Debakels


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Es wäre die richtige Afghanistan-Entscheidung gewesen, sagte US-Präsident Joe Biden in einer Rede im Weißen Haus.
Er wäre vor der Wahl gestanden, sich an eine zuvor ausgehandelte Vereinbarung über den Abzug der US-Truppen in diesem Jahr zu halten oder Tausende von Soldaten für ein „drittes Jahrzehnt“ des Krieges zurück nach Afghanistan zu schicken.
Dann beschuldigte er die Afghanen, deren Armee nicht kämpfen hatte wollen und deren politische Führer aufgegeben hätten. Auch Vorgänger Trump wurde beschuldigt.
Biden flüchtete regelrecht vor Reporter-Fragen aus dem Raum und kehrte nach Camp David zurück…
Donald Trump verlangte unterdessen von seinem Nachfolger den Rücktritt wegen des Versagens in Afghanistan. Aber: In Erinnerung wird Trumps Friedens-Deal mit den Taliban gerufen, wo sogar die Freilassung von 5000 Taliban aus Gefängnissen festgeschrieben war.
Harte Kritik kommt von jenem Navy SEAL, der Al-Qaeda-Chef Bin Laden getötet hatte: Robert O’Neill verlangt den Rücktritt von Generalstabschef Mark Milley und klagt, dass viele seiner Freunde „für nichts gestorben“ seien.

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