Suche nach Opfern geht in Tornado-Katastrophenzonen weiter


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In der Kentucky-Kleinstadt Mayfield, dem „Grund Zero“ der tödlichen Tornado-Serie, laufen die Suchaktionen und Aufräumungsarbeiten auf Hochtouren: Der Stadtkern wurde von dem „Twister“ fast ausradiert, eine gigantische Trümmerhalde blieb zurück.

Berge aus Ziegeln und Beton, umgestürzte Strommasten, zusammengeknüllte Autowracks, abgeknickte Bäume wie bizarre Skulpturen – soweit das Auge reicht. 

Mitten drinnen: Suchtrupps. Teams mit Hightech-Sonden und K9-Spürhunden durchkämmen verwüstete Wohnbezirke. Nach der Überprüfung, ob Verschüttete überlebt haben könnten, rücken Bagger an zur Beseitigung der Ruinen.

Überlebende berichten über den Horror: Wie das Pfeifen eines heran rasenden Güterzuges hätte sich der Tornado, der Freitagabend unbarmherzig zuschlug, angehört.

Eine Familie verschanzte sich im Badezimmer, der Mann hielt mit aller Kraft die Türe zu.

Ein älteres Ehepaar wurde in zwei verschiedenen Zimmern des Hauses von einstürzenden Decken verschüttet, sie überlebten wie ein Wunder. Er sagt: „Ich rief nach ihr und sie rief zurück – ich war so erleichtert!“

Dutzende Helfer räumten am Wochenende dort auf: Die Hilfsbereitschaft mache Mut, sagte der Mann, während er nach Andenken und Fotos sucht.  

Kentucky-Gouverneurs Andy Beshear bestätigte Montag, dass mindestens 64 Menschen dem Bundesstaat ums Leben kamen.  

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