Gewaltwelle außer Kontrolle: New York trauert um toten Polizisten


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Die wegen Schießereien und Subway-Todesschubsern entnervte Metropole wurde durch den Tod des erst 22-jährigen NYPD-Polizisten Jason Rivera ins Mark getroffen.

Am Wochenende säumten tausende Polizisten, Feuerwehrleute und Bürger die Straßen, als sein lebensgefährlich verletzter Kollege in ein anderes Krankenhaus überstellt wurde.

Die Aufbahrung für Rivera ist am Donnerstag in der St. Patrick’s Cathedral geplant, das Begräbnis am Freitag. Es wird eine aufwühlende Woche der Trauer in New York erwartet.

Der wahre Horror-Januar lässt viele New Yorker an der Zukunft zweifeln: 17 Menschen starben am 9. 1. bei einem Hausbrand, am gleichen Tage wurde eine 19-jährige Burger-King-Angestellte erschossen, ein paar Tage später die Finanzmanagerin Michelle Go vor einen Subway-Zug gestoßen.

Drei Tage später erlitt ein Polizist ein Schusswunde im Bein – und ein Baby wurde von einem Querschläger ins Gesicht getroffen.

Letzten Donnerstag geriet ein weiterer Ordnungshüter ins Visier eines schießwütigen Kriminellen – bevor am nächsten Tag Rivera erschossen und sein Partner schwer verletzt worden war. Kann der neue Bürgermeister den Irrsinn stoppen?

Die Verbrechenswellen eskalieren auch in anderen US-Metropolen: Autodiebstähle sind in Chicago um 510 % gestiegen im Vergleich zum Vorjahr, auch in NYC, Philly und New Orleans kam es zu einer rapiden Zunahme.

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