Tiefgefrorene Staaten von Amerika: 17 Tote bei Horror-Frost


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Die USA werden von einem der schlimmstem Winterstürme seit Jahren heimgesucht: 200 Millionen Amerikaner sind betroffen, für viele ist es der kälteste Weihnachtsabend jemals.

In New York City gab es Morgenfrost von -14 C, mit dem Wind hinzugerechnet fühlte es sich an wie -19 C. In Montana waren am Vortag gefühlte Temperaturen von -58 C gemessen worden.

17 Todesopfer sind bisher zu beklagen, einige starben bei Verkehrsunfällen auf eisglatten Straßen.

Zwei Millionen Haushalte verloren die Stromversorgung, nachdem Windböen in Hurrikan-Stärke Stromleitungen beschädigt hatten.

Die meisten „Blackouts“ gibt es in den Bundesstaaten North Carolina, Tennessee und Maine.

In Seattle waren die Straßen so glatt, dass Kinder mit Schlittschuhen ausrückten.

An den Küsten im Nordosten kam es wegen der Sturmflut zu Überschwemmungen: In Far Rockaway (New York) wurden Überreste eines in den Straßen gestrandeten Wals gefunden.

Wegen des Riesensturms kam es zu einem Verkehrschaos mitten in der Weihnachts-Hauptreisezeit: Mehr als 10.000 Flüge waren verspätet oder wurden ganz gestrichen.

Das Transport-Unternehmen FedEx warnte, dass viele Weihnachtsgeschenke wegen des Wintersturms nicht rechtzeitig ausgeliefert werden können.

Am schlimmsten war die Lage Samstag noch in Buffalo (Bundesstaat New York): Dort wütet einer der gefährlichsten Blizzards seit Jahren.

Wegen des sogenannten „Lake Effect Snow“ (wenn kalter Wind über dem wärmeren Seewasser Schneetreiben generiert) wurden bis Sonntag bis zu 1,8 Meter Neuschnee erwartet.

Inmitten der Frost-Tristesse sorgte ein TV-Reporter für Heiterkeit: Mark Woodley wurde in Ohio von der Sportredaktion abgezogen, um draußen über den Schneesturm zu berichten: Doch statt News zu liefern, machte er sich über die eigene Sendung lustig und beklagte sich live über das frühe Aufstehen, die Kälte, das Warten, Frieren und vieles mehr. Das Video verbreitete sich viral, später gab er CNN ein Interview.

Und auch sonst ließen sich nicht alle den Spaß verderben: Am Lake Erie waren Surfer bei -18 C in den Wellen unterwegs…

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