Todes-Blizzard in Buffalo: Mann erfriert an seinem Geburtstag


Print Friendly, PDF & Email

Notstand in Buffalo (US-Bundesstaat New York) nach einem der schlimmsten Schneestürme aller Zeiten: Nach zwei Tagen an Schneetreiben, Winden fast in Hurrikan-Stärke und Sichtweiten von nur wenigen Metern laufen jetzt Rettungsaktionen an.

Sieben Menschen kamen bisher ums Leben, drei Opfer starben, da sie nicht rechtzeitig medizinische Hilfe erhielten.

Mit Neuschneemengen von mehr als einem  Meter und extremen Schneeverwehungen waren die Straßen praktisch unpassierbar. Autofahrer saßen in eingeschneiten Wagen fest.

Tragisch: William Clay wurde mit dem Gesicht nach unten im Schnee liegend tot geborgen. Er war erfroren. Ausgerechnet an seinem 56. Geburtstag.

Wegen der lebensgefährlichen Lage in Buffalo wurde die Nationalgarde mobilisiert. Es mussten selbst die Retter gerettet werden: Feuerwehr, Polizei und Rettungsfahrer steckten in den Schneemassen fest.

Am Ufer des Lake Erie hatten hohen Wellen Eispanzer an Gebäuden hinterlassen. Am Höhepunkt des Blizzard waren in Buffalo mehr als 10.000 Menschen ohne Strom.

Nach dem Durchzug eines der schlimmsten Winterstürme zu Weihnachten aller Zeiten sind in dem USA 32 Todesopfer zu beklagen. Vier Millionen Haushalte hatten vorübergehend keinen Strom.

Previous Tiefgefrorene Staaten von Amerika: 17 Tote bei Horror-Frost
Next Im Buffalo-Blizzard: Ehepaar nimmt gestrandete Tour-Gruppe aus Südkorea auf