Buffalo nach Todesblizzard eine Stadt der Trauer


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Der Schock über den tödlichen Weihnachts-Blizzard sitzt Buffalo in den Knochen: 36 Stunden lang tobte der Schneesturm bei gefühlten Temperaturen von – 30 Grad, Winden in Hurrikanstärke, keine Sicht und ein Meter Neuschnee.

Die weiße Hölle wurde zu „Killing Fields“: 39 Opfer starben. Sie erfroren in Autos oder Schneewechten. Oder starben durch Herzinfarkte beim Schneeschaufeln.

Menschen mussten inmitten des gefrorenen Infernos Entscheidungen treffen, die über Leben und Tod entschieden: Abdul Sharifu wartete in seinem Auto, bis der Tank leer war. Er suchte Unterschlupf, doch erfror.

Anndel Nicole Taylor (22) blieb im Wagen, doch starb an einer Kohlenmonoxidvergiftung.

Andere wurden zu Helden: Ein Mann brach in eine Schule ein und brachte 24 in Autos gestrandete Menschen und zwei Hunde in Sicherheit. Nach dem Sturm wurde aufgeräumt. Der Held, getauft „Christmas Jay“, hinterließ ein Nachricht, in der er sich wegen des Einbruchs entschuldigte.

Nach dem Sturm nichts als Chaos: Es gab Plünderungen, einen Zusammenbruch bei der Versorgung.

Zu sehen sind bizarre Nachwirkungen des Jahrhundert-Blizzards: Dutzende Häuser am Strand des Lake Erie wurden von Monsterwellen getroffen und sind nun von einer 30 Zentimeter dicken Eiskruste ummantelt.

Inzwischen herrscht Tauwetter: Jetzt drohen Überschwemmungen. 

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