Akten-Anklage gegen Trump ausgeweitet: „Gespräche hinter Büschen…“


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Während Ex-Präsident Donald Trump auf eine Anklage wegen eines angeblichen „Putschversuchs“ nach den Wahlen 2020 (der im Sturm aufs Kapitol am 6. 1. 2021 gipfelte) wartete, platzte die nächste Bombe: In der im Juni eingebrachten Anklage wegen des Verschleppens von Geheimakten in sein Florida-Ressort Mar-a-Lago wurden die Vorwürfe verschärft.

Trump wird jetzt belangt, da er das Löschen von Überwachungskameravideos angeordnet haben soll.

Das Protokoll: Bei einer FBI-Razzia hatten Agenten die Herausgabe der Videos verlangt. Dann telefonierte Trump mit dem Ressort-Manager Carlos De Oliveira 24 Minuten lang. Der verlangte danach von einem Mitarbeiter des Ressorts das „Löschen“ der Aufzeichnung. Beide Männer berieten sich hinter Büschen im Garten der Anlage – eine Szene wie aus einem billigen Agenten-Thriller.

Trumps Sorgen damals: Durch die Kameras schien dokumentiert, dass er die Akten-Schachteln verstecken hatte wollen. 

Der Vorwurf jetzt: Justizbehinderung.

Trump drohen dazu noch zwei weitere Verhaftungen und Anklagen: Eine in Washington (2020-Wahl), eine weitere im US-Staat Georgia wegen des Versuchs der Wahlmanipulation. Es wird eng für Trump.

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