Prozess Nr. 3: Trump jetzt als „Putschist“
 angeklagt


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Trump steht inmitten einer historischen Anklageserie mit dem Rücken zur Wand.

Zum dritten Mal in vier Monaten wurde Ex-Präsident Donald Trump angeklagt: Sonderermittler Jack Smith belangt ihn diesmal wegen des Versuchs, trotz der Wahlniederlage 2020 an der Macht bleiben zu wollen – mit dreisten Wahlbetrugslügen und versuchten Manipulationen des US-Wahlsystems.

In der 45-Seiten-Anklage wird in schockierenden Details praktisch ein Putschversuch beschrieben. Der gipfelte im Sturm von Trump-Anhängern aufs Kapitol (6. 1. 2021, 5 Tote). Trump verdammte neuerlich die „Hexenjagd“ gegen ihn.

Sein Team sprach von Methoden wie im einstigen „Nazi-Deutschland“. 

Trotz der Anklagen bleibt Trump aber politisch stark.

Er muss sich Donnerstag bei einem Gericht in Washington „stellen“. Zuletzt wurde auch diskutiert, dass er per Video-Link zu dem Hearing zugeschaltet werden kann.

Insgesamt hat Trump jetzt 78 Anklagepunkte in drei Prozessen (Schweigegeld, Geheimakten, 2020-Wahl) am Hals.

Politisch aber ist er stärker denn je: Er baut seinen Vorsprung als Top-Republikaner-Kandidat für die nächsten Präsidentschaftswahlen aus.

Den USA droht 2024 eine Zerreißprobe.

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