Finanzprozess: Noch 30 Tage bis zur Trump-Pleite?


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Der Richter im New Yorker Finanzprozess hat ein Ansuchen von Trump abgelehnt, die Deadline zur Hinterlegung der Strafe zu verschieben, um ihm mehr Zeit zu geben. Arthur Engoron sagte „no“.

Jetzt kann das Urteil von der Gerichtsverwaltung ins Register eingetragen werden. Das wird spätesten Freitag erwartet. Dann tickt die 30 Tage lange Frist, in der Trump 450 Millionen Dollar (Zinsen eingerechnet) in ein Treuhandkonto einzahlen oder Bürgschaften vorlegen müsste.

ABER: Wer soll denn so etwas ausstellen? Experten bezweifeln, dass Trump Garantien für die Zahlung der Mega-Strafe erhalten kann. Eine solche Bürgschaft muss typischerweise 120 Prozent der Summe umfassen – das wären dann 540 Millionen Dollar.

Doch laut Neil Pedersen, der solche Hinterlegungen abwickelt, seien Immobilien hierfür nicht besonders gut geeignet. Trump könnte gezwungen werden, selbst Immobilien durch Notverkäufe veräußern zu müssen, so der Experte.

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