Biden UND Trump an der Grenze: Biden muss wegen der Krise um die Wiederwahl fürchten


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Biden und Trump machen sich beide auf den Weg zur mexikanischen Grenze – am selben Tag.

Biden plant eine Inspektion der Lage in der Grenzstadt Brownsville, während Trump Eagle Pass besucht, einen Ort, der im Zentrum der Migrantenkrise steht. In Texas gibt es Auseinandersetzungen zwischen den örtlichen Behörden, die Stacheldraht am Ufer des Rio Grande verlegen, und der Bundesbehörde „Border Patrol“. Die chaotischen Szenen während des Massenandrangs von Asylsuchenden haben für Aufsehen gesorgt.

Das Grenzdrama wird zu einer der größten Herausforderungen für Biden bei einer möglichen Wiederwahl, neben anderen Faktoren wie seinem Alter. Während seiner Amtszeit sind die Zahlen illegaler Grenzübertritte dramatisch angestiegen, was seine politische Position schwächt. Umfragen zeigen, dass 61 Prozent der US-Wähler illegale Einwanderung als ernsthaftes Problem betrachten. Zudem unterstützt erstmals eine Mehrheit der Amerikaner den Bau einer Grenzmauer, eine Forderung, die Trump seit seinem ersten Wahlkampf 2016 erhoben hat.

Die steigenden Migrationszahlen haben auch Auswirkungen auf Städte, die sich selbst als Zufluchtsstädte bezeichnen. Städte wie New York müssen sich nun mit täglichen Ankünften von Migranten auseinandersetzen und sind gezwungen, Unterkünfte bereitzustellen, was enorme finanzielle Belastungen mit sich bringt. Der Bürgermeister von New York, Eric Adams, warnt davor, dass die Milliardenkosten die Stadt finanziell ruinieren könnten.

Trotz der drängenden Probleme zeigen Trump und die Republikaner derzeit wenig Bereitschaft zu konstruktiven Lösungen. Ein kürzlich im Senat ausgehandelter parteiübergreifender Deal zur Eindämmung der Einwanderungsströme scheiterte, da Trump den Kompromiss torpedierte, um politisches Kapital für den Wahlkampf gegen Biden zu gewinnen.

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