Biden tritt inmitten politischer Tiefs in den Wahlkampf ein


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Die Fronten zwischen Grenzkontrolle, Alter und Israel stellen Biden vor Herausforderungen – und sein fortgeschrittenes Alter bleibt sein größtes Hindernis

Washington. Die Demokraten haben sich offensichtlich verkalkuliert: Sie setzten darauf, dass die US-Justiz Donald Trump mit vier laufenden Strafverfahren aufhalten würde, und dass ihr Kandidat, Joe Biden, mehr Ausdauer zeigen würde. Doch nun scheint es zu spät zu sein, und die Panik wächst täglich.

Obwohl Biden in seiner Kongressrede („State of the Union“) versuchte, auf Trump zu reagieren, indem er warnte, dass der „Autokrat“ Trump die US-Demokratie gefährde und Allianzen mit Despoten wie Wladimir Putin und Xi Jinping eingehen könnte.

Biden strebt an, die Wahl zu einer Abstimmung über Trump zu machen, wie es auch 2020 gelang – wenn auch knapp. Doch dieses Mal bröckelt die frühere Siegerkoalition: Moderate Wechselwähler sind besorgt über die Einwanderungswellen und die steigenden Lebenshaltungskosten. Der linke Flügel wendet sich aufgrund von Bidens Unterstützung für Israel ab.

Sein größtes Problem bleibt jedoch sein Alter. Stürze, Stolperer, Aussetzer und eine generelle Verwirrtheit haben die Öffentlichkeit alarmiert: 80 Prozent der US-Wähler halten ihn schlichtweg für zu alt, um den mächtigsten Job der Welt effektiv ausüben zu können. Eine Rettung für die Partei ist nicht in Sicht: Viele hatten gehofft, dass die populäre Ex-First-Lady Michelle Obama einspringen würde. Doch sie hat gerade abgesagt – definitiv…

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