Wie Bidens Fundraiser als Gipfel des Elitismus verurteilt wurde – und Trump es ausnützte


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US-Präsident Joe Biden mischte sich am Donnerstag bei einem Rekord-„Fundraiser“ inmitten von Glanz und Glamour. In der berühmten „Radio City Music Hall“ in Manhattan waren Politikstars, Musikgrößen und Unterhaltungsikonen zahlreich vertreten.

Die ehemaligen Präsidenten Barack Obama und Bill Clinton wurden bejubelt, während Lizzo und Queen Latifah für Stimmung sorgten und Starkomiker Stephen Colbert von „The Late Show“ die Gäste zum Lachen brachte.

Die 5000 Gäste zahlten zwischen 250 und 500.000 Dollar, darunter viele Mitglieder des New Yorker Geldadels. Biden schien das Ambiente der Reichen und Berühmten zu genießen.

Doch die politische Weisheit dieser Mega-Geldparty wird angezweifelt. Die Veranstaltung wurde als „Gipfel des demokratischen Elitismus“ kritisiert. Während viele Amerikaner sich um steigende Preise, Einwanderung und hohe Kriminalitätsraten sorgen, feierten die Demokraten, so die Kritik.

Die Bilder dieser Veranstaltung symbolisierten die Transformation der einstigen Arbeiterpartei zu einer Bewegung der wohlhabenden Bewohner der Küstenmetropolen.

Bidens republikanischer Rivale für 2024, Donald Trump, nutzte geschickt die Darstellung elitärer Abgehobenheit aus. Bei einer Trauerfeier für den von einem Berufsverbrecher getöteten NYPD-Polizisten Jonathan Diller (†31) stellte sich Trump demonstrativ hinter die Ordnungshüter und forderte eine härtere Gangart gegen Kriminelle.

Trump kritisierte die Demokraten für ihre „weiche Linie“ und erzielte damit Punkte, da die steigende Kriminalität eines der Top-Themen im Wahlkampf ist.

Insgesamt punktete Trump an diesem Tag mit seiner Inszenierung als Mann des Volkes, während Biden als Teil der Oberschicht erschien.

Besonders ironisch dabei ist, dass Biden in einfachen Verhältnissen aufgewachsen ist, während Trump mit dem goldenen Löffel im Mund geboren wurde.

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