Duell ums Weiße Haus: Joe Biden holt auf – Abtreibungsdebatte wird zum Klotz am Bein für Trump


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In der politischen Arena in Washington hat US-Präsident Joe Biden in den letzten Umfragen aufgeholt.

Während zu Beginn des Jahres sein republikanischer Rivale Donald Trump noch vor ihm lag, ist es nun ein Kopf-an-Kopf-Rennen um das Weiße Haus. Die Umfragen bieten einen wahren Thriller: Im Durchschnitt der US-Erhebungen liegt Trump jetzt nur noch knapp mit 0,7 Prozentpunkten vorne, während sein Vorsprung vor wenigen Wochen noch bei 2,3 Prozent lag. Viele hatten bereits eine Vorentscheidung erwartet.

Was hat dazu geführt, dass Trump zurückfällt? Eine wachsende Herausforderung für ihn ist die Debatte über Abtreibung. Trump hatte stets betont, dass er mit der Ernennung von drei erzkonservativen Höchstrichtern das Bundesrecht zum Schutz der Abtreibung (basierend auf dem Präzedenzfall Roe v. Wade) zerschlagen habe.

Doch nun verbieten immer mehr US-Bundesstaaten Schwangerschaftsabbrüche, wie zuletzt in Arizona, wo ein Gesetz aus der Zeit des Bürgerkriegs reaktiviert wurde. Frauen erheben ihre Stimme gegen diese Entwicklung, und Biden erhält Rückenwind.

Dennoch hat auch der Demokrat seine eigenen Probleme: Aktuelle Daten zeigen, dass die Inflation hartnäckig hoch bleibt, was die Amerikaner frustriert. Ebenso belastend ist das Migrantenchaos an der Grenze, dem Biden mehr als drei Jahre lang zugesehen hat. Auch sein Alter ist ein Thema, aber laut Meinungsforschern hat Biden immer noch das politische Gespür.

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